Ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen: Ursachen der Dehydratation

Es ist ratsam, bereits vor dem Durstgefühl zu trinken. Andernfalls kann eine Dehydrierung auftreten, die unangenehme Auswirkungen hat. Mehr dazu erfahren Sie im Folgenden.

Wenn unser Körper zu wenig Flüssigkeit erhält, signalisiert er uns das auf viele Arten. Doch trotz der Vielfalt dieser Hinweise werden sie oft übersehen oder missinterpretiert. Es ist essentiell, genug zu trinken. Ein Erwachsener sollte täglich zwei bis drei Liter Wasser konsumieren, und bei steigenden Temperaturen oder intensiver körperlicher Betätigung sogar mehr. Im Folgenden zeigen wir Ihnen fünf Anzeichen, die darauf hindeuten, dass Sie Ihren Wasserhaushalt erhöhen sollten.

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1.Dunkler Harn und Verstopfung:

Die offensichtlichsten Anzeichen einer geringen Flüssigkeitszufuhr sind dunkler Urin und Verstopfung. Ein dunkelgelber Urin, besonders morgens, deutet auf einen Wassermangel hin. Schwangerschaftstests nutzen beispielsweise Morgenurin, da Konzentrationen bestimmter Hormone dann höher sind. Ändert sich die Urinfarbe trotz ausreichender Flüssigkeitszufuhr nicht, ist ein Arztbesuch ratsam.

Verstopfung, auch Obstipation genannt, kann ebenfalls auf Flüssigkeitsmangel hinweisen. Ballaststoffreiche Lebensmittel, wie bestimmte Früchte oder Flohsamenschalen, helfen dabei, Wasser im Darm zu speichern und zu transportieren. Aber Vorsicht: Bei der Einnahme von Flohsamenschalen ist viel Trinken erforderlich, sonst kann es zu Komplikationen kommen.

2.Kopfschmerzen:

Ein Wassermangel kann Kopfschmerzen verursachen, da Flüssigkeitsdefizite die Blutgefäße im Gehirn beeinflussen und den Serotoninspiegel senken.

3.Gedächtnisprobleme:

Ein dehydrierter Körper beeinflusst die Gehirnfunktion. Flüssigkeitsmangel kann den Blutdruck senken, wodurch das Gehirn weniger Blut erhält, was zu Konzentrationsschwierigkeiten führen kann.

4.Kältegefühl und Erschöpfung:

Frieren und andauernde Müdigkeit können auf Wassermangel hinweisen. Die Blutzirkulation der Haut kann beeinträchtigt werden, und der Körper hat Schwierigkeiten, seine Temperatur zu regulieren.

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5.Trockene Haut und schlechter Atem:

Unzureichende Flüssigkeitszufuhr kann zu trockener Haut und Mundgeruch führen. Bei ausreichendem Trinken bleibt der Speichelfluss erhalten und Bakterien im Mund werden reguliert.

Zum Schluss: Es ist nicht möglich, „vorzutrinken“. Man kann nicht einfach eine große Menge Wasser auf einmal trinken und dann für den Rest des Tages darauf verzichten. Regelmäßiges Trinken ist wichtig, also sollte immer eine Wasserquelle in der Nähe sein.